Mittwoch, 18. September 2013

Endlich: Der Beet-Club Altona hat einen Plan.

Ab sofort könnt ihr den Beet-Club Altona in die Tasche stecken
Was treiben eigentlich junge Menschen während eines Freiwilligen Ökologischen Jahres? Sie erstellen zum Beispiel eine „Urban Gardening Map Hamburg 2013“. Dieser praktische Plan dokumentiert nicht nur die Standorte, sondern auch die Hintergründe zehn öffentlicher Hamburger Gartenprojekte. Wir freuen uns über die Aufnahme des Beet-Club Altona, den wir 2012 der Vattenfall-Trasse in den Weg gepflanzt haben.

Die Redaktion hat uns freundlicherweise einige Exemplare überlassen, die wir alsbald unters Volk bringen werden!

Dienstag, 17. September 2013

Am 22. September: Eure Stimme gegen Vattenfall.



Parallel zur Bundestagswahl findet in Hamburg am 22. September der Volksentscheid zum Rückkauf der Energienetze statt. Dass sich die Rekommunalisierung rechnet, weiß man sogar beim Vattenfall-nahen Hamburger Abendblatt. Dass ich Vattenfall abwählen werde, hat weitere Gründe. Egal, für welchen Stromversorger ich mich entscheide – ein Teil meines Geldes geht an den Netzbetreiber Vattenfall. Warum ich das nicht will?

Kohlestrom für die Niederlande. Und Schadstoffe für Hamburg.
Ab 2014 soll das überdimensionierte Kohlekraftwerk Hamburg-Moorburg jedes Jahr 8,5 Millionen Tonnen CO2 emittieren – doppelt so viel wie der gesamte Hamburger Pkw-Verkehr. Den Großteil des dabei erzeugten Stroms könnte Vattenfall wegen mangelnden Bedarfs in die Niederlande exportieren müssen. Die Schadstoffe werden hier bleiben.

Vattenfall will die Elbe verheizen. Und heizt uns deswegen ein.
Dem schwedischen Staatskonzern waren die zum Schutz unserer Elbe nötigen Baumaßnahmen am Kohlekraftwerk Hamburg-Moorburg zu teuer. Darum hat er die Bundesrepublik Deutschland, also uns alle, vor einem internationalen Schiedsgericht auf über 1,4 Milliarden Euro verklagt. Mittlerweile haben sich Vattenfall und Senat geeinigt – hinter verschlossenen Türen.

Vattenfall verklagt uns wegen des Atomausstiegs auf 3,5 Milliarden Euro.
Auch unseren gesellschaftlichen und politischen Konsens zum Atomausstieg will uns Vattenfall nicht gönnen – und hat die Bundesrepublik Deutschland, also jeden von uns, zum zweiten Mal verklagt. Und zwar auf 3,5 Milliarden Euro Schadensersatz. Wirtschaftliche Interessen wider das Gemeinwohl.

Vattenfall kauft Kohle aus Kolumbien. Und zahlt mit Menschenleben.
Die Kohle, die in Hamburg-Moorburg verbrannt werden wird, stammt aus Kolumbien. Dort nimmt Vattenfall schwerste Menschenrechtsverletzungen in Kauf. Laut Amnesty Internatinal wurden in Kolumbien mindestens 2.000 Gewerkschafter ermordet. Die Zerstörung großer Regenwaldgebiete macht den Einsatz von Steinkohle noch umweltschädlicher. 2011 stammte 39 % des Stroms von Vattenfall aus Kohlekraftwerken.

Vattenfall – ein guter Partner für Hamburg?
Überhöhte Preise für Strom und Fernwärme, Zwangsumsiedlungen in der Lausitz, ... – die Liste ließe sich endlos fortführen. Vattenfall ist vieles, aber ganz sicher kein Guter Partner für Hamburg. Am 22. September können wir diese Partnerschaft beenden. Geht wählen!

> Mehr Informationen auf der Website von Unser Hamburg – Unser Netz