Montag, 28. Mai 2012

Beet-Club Altona: Der Park ist nicht genug!

Im Herbst 2011 schloss sich der Freundeskreis Suttnerpark und beschloss, den verwahrlosten Grünzug zwischen Holstenplatz und Max-Brauer-Allee in einen beliebten Treffpunkt zu verwandeln. Heute sind wir diesem Ziel näher als eine Nacktschnecke dem Salat: Am Beet-Club Altona an der Suttnerstraße (Ecke Holstenplatz) kommen die Menschen ins Gespräch, tauschen sich aus, lernen einander kennen.

Auf dem acht Quadratmeter großen Club-Beet treffen sich über 40 Arten von Zier- und Nutzpflanzen. Drumherum treffen sich Nachbarn und Passanten. Dienstags trifft sich dort der Freundeskreis Suttnerpark, dann kommen oft neugierige Besucher aus ganz Hamburg. Das Interesse am Urbanen Gärtnern ist groß, der Suttnerpark bietet dafür ausreichend Platz. Wir nehmen ihn uns.

Schon jetzt haben sich Anwohnerinnen und Anwohner vom Beet-Club anstecken lassen. Kleine Ableger sprießen entlang der Suttnerstraße in Richtung Max-Brauer-Allee, weitere sind in Planung. Und auch im Suttnerpark, wo wir uns 2011 unter dem Motto „Blumen statt Baustelle“ Vattenfall in den Weg gepflanzt hatten, gedeiht kultiviertes Grün: Baldrian, Beinwell, Majoran, Pfefferminze, Waldmeister.

Eines habe ich in den letzten Monaten gelernt. Man kann viel darüber sinnieren, wie man sein Viertel gerne hätte. Oder man nimmt sich sein Recht auf Stadt und nimmt die Dinge selbst in die Hand. Mit dem Beet-Club Altona haben wir begonnen. Was sind eure Ideen für den Suttnerpark? Erzählt es uns:

Kennenlernen mit dem Freundeskreis Suttnerpark
  • immer dienstags ab 20:00 Uhr
  • beim Hochbeet des Beet-Clubs Altona
  • an der Suttnerstraße (Ecke Holstenplatz)
Nie hatte ich einen so guten Draht zu meinen Nachbarn
Hier entsteht ein Kindergarten
Ein neues Zuhause für den Muttertagsgruß?
Women at work
Dem Gestreiften Blut-Storchschnabel gefällt das
Dieser Storchschnabel ist ziemlich daneben!
Die Einen gärtnern im Breitbeetformat ...
... die Anderen lieber im Quadrat
Hier möchte das Auge verweilen
Durch die Blume gesprochen
Unser Urban Gardening Projekt geht in die Verlängerung

Dienstag, 15. Mai 2012

Der Beet-Club Altona – die neue Park-Avantgarde.

Am Samstag haben meine erweiterte Nachbarschaft und ich im Suttnerpark ein monumentales Hochbeet errichtet. Schon während des Aufbaus haben wir viele nette Leute kennengelernt. Mittlerweile erfreut sich der „Beet-Club Altona“ immenser Beliebtheit. Jeden Abend beim Gießen trifft man Nachbarn, kommt mit Passanten ins Gespräch, tauscht sich aus und knüpft neue Kontakte. Außerdem treffen wir uns immer dienstags ab 20:00 Uhr am Beet.

> Hier findet ihr einen Lageplan vom Beet-Club Altona

Und hier seht ihr, wie es soweit kommen konnte:

1. Ein Morgen voller Laster. Sieben m3 Erde frei Haus vom Fachamt für Stadtgrün
2. Der Berg ruft! Aller Anfang ist schwer – in diesem Fall rund 10.000 kg
3. Vielen Dank für die Blumen! Die Stauden spendierte der Bezirk Altona (Foto: Tizzle)
4. Beet im Paket. Wie Lego für Gärtner: Gabionen und Kokosmatten
5. Das Hochbeet tieferlegen. Graben für höhere Standfestigkeit
6. Gärtnern verbindet. Wer die Gabionen nebeneinander aufbaut, spart Material
7. Da lassen wir Gras drunter wachsen! Auch gut: Laub, Unkraut, Astwerk
8. Die Erde hinter Gitter bringen. Denn das erhöht die Stabilität
9. Form vollendet. Großbuchstabe auf 8 m2 (Foto: Tizzle)
9 ½. Pause.
10. Beet in Höchstform. Die obere Etage ist für Nutzpflanzen gedacht
11. Pflanzen nach Lust und Laune. Kreatives Chaos beim Erstbezug
12. Geschafft! Nach acht Stunden Arbeit war nicht nur das Hochbeet fertig
Typisch Hamburg: Einige Biere später hieß es auch für die Pflanzen „Prost!“
Altonas neuer Treffpunkt zum Gärtnern, Gießen, Grillen (Foto: Tizzle)
Der Beet-Club Altona – eine Idee vom Freundeskreis Suttnerpark! (Foto: Tizzle)

Mittwoch, 9. Mai 2012

Interview: Merle und Florian wechseln zu Greenpeace Energy.


Hamburg wird sauberer: Die Suttnerblog Ökostrom-Offensive

Viele meiner Freunde haben sich bereits für Ökostrom entschieden, laufend werden es mehr. Was ihnen bei der Wahl des Anbieters wichtig war, welche Erfahrungen sie beim Wechsel gemacht haben und wie es sich mit Ökostrom lebt, erzählen sie hier auf dem Suttnerblog in kleinen Interviews.

Vorname: Merle
Alter: 28
Beruf: Sales Representative einer Werbefilmproduktion
Stromanbieter alt: Vattenfall
Stromanbieter neu: Greenpeace Energy
Wechsel: Mai 2011

Hallo ihr beiden! Vor einigen Monaten habt ihr den Stromanbieter gewechselt. Warum wolltet ihr Vattenfall den Stecker ziehen und für welchen Anbieter habt ihr euch entschieden?

(Merle:) Hi Ben! Ja, es ist nun schon eine ganze Weile her, da haben wir von Vattenfall zu Greenpeace Energy gewechselt. Wir hatten uns schon länger überlegt, irgendwann mal Ökostrom beziehen zu wollen. Lange Zeit blieb es dann leider auch bei „irgendwann“. 
(Flo:) Unsere Hamburger Wohnung ist für uns seit Studien-, WG- und Praktikumszeiten nun das erste gemeinsame langfristige Zuhause geworden, für das man selbst verantwortlich ist. Natürlich will man sich dann zum einen rundum wohlfühlen, und zum anderen setzt man sich nach einiger Zeit auch anders mit Themen wie Stromanbieter, Telefonanbieter und so weiter auseinander, vergleicht und wägt ab.
(Merle:) In einer Wohngemeinschaft zahlt man meistens nur seinen Anteil und denkt nicht weiter darüber nach, wofür man da eigentlich löhnt. Des Weiteren waren letztes Jahr – genauer gesagt seit Fukushima – natürlich auch die Themen Nachhaltigkeit und Atomenergie stets präsent. Immer und überall hörte und sprach man darüber, lernte auch viel dazu. Ich glaube, das war dann der letzte Anstoß, endlich zu Ökostrom zu wechseln.

Die größte Hürde beim Wechsel zu Ökostrom ist für viele das unübersichtliche Angebot. Was hat euch bei der Entscheidung für Greenpeace Energy geholfen? 

(Merle:) Das war ganz leicht. Wir haben einfach bei www.atomausstieg-selber-machen.de geschaut. Dort konnten wir auf Anhieb alle wichtigen Informationen ersehen, die wir brauchten, wie zum Beispiel einen Online-Vergleich empfehlenswerter Ökostromanbieter.

Bitte erzählt uns ein wenig über eure Erfahrungen beim Wechsel. Wie viel Zeit haben euch die Formalitäten gekostet, wie verlief der erste Kontakt zu Greenpeace Energy?

(Merle:) Ich glaube, das ganze Prozedere hat mich 20 Minuten gekostet...wenn überhaupt! Dass viele den zeitlichen Aufwand als Grund ansehen, nicht zu wechseln, ist völlig unbegründet. Im Prinzip musste ich nur unsere Zählernummer und ein paar Daten in den neuen Vertag eintragen, online abschicken, fertig! Dann kam relativ schnell die Antwort von Greenpeace Energy, die uns recht herzlich als neue Kunden begrüßten.

Strom ist kein Thema, mit dem man sich jeden Tag beschäftigt. Kanntet ihr vor dem Wechsel euren jährlichen Verbrauch und die damit verbundenen Kosten?

(Merle:) Nicht wirklich, wir kannten natürlich unsere monatliche Abschlagszahlung. Dann hat man mal ein wenig nachgezahlt oder auch mal etwas zurückbekommen. Aber den Verbrauch an sich wusste ich nicht genau. Nun sind wir mal gespannt, was nach einem Jahr Greenpeace Energy passieren wird!

Mit Greenpeace Energy habt ihr euch aus guten Gründen für einen hochpreisigen Anbieter entschieden. Glaubt ihr, ihr werdet dadurch bewusster mit Energie umgehen?

(Flo:) Ehrlich gesagt zahlen wir jetzt 0 € mehr pro Monat, denn bei Vattenfall wurden wir kurz vor Vertragsende noch mal etwas hochgestuft. Und selbst wenn es um die 5 € oder 8 € monatlich mehr gewesen wären, sind das quasi 2 Bier weniger am Wochenende in einer Bar. Das ist zu verkraften! Und wie gesagt, das Jahr ist bald um, und dann wird sich zeigen, ob wir in den letzten 12 Monaten auch bewusster mit unserem Stromverbrauch umgegangen sind.

Merle, Flo, schön, dass ihr Vattenfall tschüss gesagt habt und vielen Dank für das Interview 

(Beide:) Sehr gerne! 

Mehr Stromwechsler auf dem Suttnerblog:

Donnerstag, 3. Mai 2012

Am 12. Mai: Willkommen im Beet-Club!

[update:] Das Hochbeet steht! Hier findet ihr Bilder vom Beet-Club Altona

Am, 12. Mai startet der Freundeskreis Suttnerpark sein Urban Gardening Projekt in Altona. Uschi Nerke wird vermutlich nicht da sein, dafür aber jede Menge andere nette Menschen mit Spaß am Gärtnern. Denn der Beet-Club rockt! Hier noch einmal die Fakten:

Wir bauen ein Hochbeet im Suttnerpark:
  • Samstag, 12.05.2012
  • Suttnerstraße (Ecke Holstenplatz)
  • ab 10:00 Uhr gärtnern, später grillen
  • Saatgut und Pflanzen nicht vergessen
  • Grills und Sitzgelegenheiten vorhanden
Ihr seid dabei? Sagt es uns bei Facebook!

Mittwoch, 2. Mai 2012

Das Nachbarschaftsbeet im Suttnerpark – eine Idee nimmt Gestalt an.

[update:] Das Hochbeet steht! Hier findet ihr Bilder vom Beet-Club Altona

Am 12. Mai errichten wir im Suttnerpark in Altona ein Hochbeet. Für Aufbau, Bepflanzung und Pflege suchen wir nette Nachbarinnen, Nachbarn und Kinder mit Spaß am Urban Gardening. Ihr seid alle herzlich eingeladen! Denn das gemeinsame Gärtnern soll vor allem dazu beitragen, dass die Menschen im Viertel sich besser kennenlernen und den Park gemeinsam als Ort der Erholung und des Miteinanders etablieren!

Das Hochbeet wird aus Gabionen von jeweils 100 cm x 50 cm Grundfläche bestehen, die sich wie ein Puzzle zusammensetzen lassen. Die Höhe des Beetes wird zwischen 50 cm und 100 cm variieren. Die hohen Bereiche eignen sich sehr gut für Nutzpflanzen. Dorthin wird unser Kräutergarten aus dem Park umziehen. Die niedrigeren Ebenen können auch Kinder gut erreichen; hier finden Blumen und Stauden Platz.

Die Außenfläche der Gabionen muss, bevor wir sie mit Erde füllen können, mit Kokosmatten verkleidet werden. Im Gegensatz zu einem Hochbeet aus Holz hat das den Vorteil, dass sich auch die Seitenwände bepflanzen lassen, wenn man Löcher in die Kokosmatten schneidet. Hier seht ihr einige Ideen, wie das fertige Hochbeet aussehen könnte:
Bestechende Dynamik beim Modell „S wie Suttnerpark“
Grünes Glück verspricht das Modell „Hufeisen“
Das Modell „ Klassik“: Eleganz trifft Funktionalität