Montag, 28. März 2011

Interview: Oliver und Familie wechseln zu Greenpeace Energy.


Tschüss Vattenfall: Die Suttnerblog Ökostrom-Offensive geht weiter


Viele meiner Freunde haben sich 2010 für Ökostrom entschieden und auch 2011 werden es immer mehr. Was ihnen bei der Wahl des Anbieters wichtig war, welche Erfahrungen sie beim Wechsel gemacht haben und wie es sich mit Ökostrom lebt, erzählen sie hier auf dem Suttnerblog in kleinen Interviews.

Vorname: Oliver
Alter: 33
Beruf: nicht diplomierter Grafik Designer
Stromanbieter alt: Vattenfall
Stromanbieter neu: Greenpeace Energy
Wechsel: Mai 2011

Hi Oliver! Vor kurzem haben sich deine Frau, deine zwei Kinder und du bei Greenpeace Energy angemeldet. Verrätst du uns, warum ihr euch für Ökostrom entschieden habt?

(Oliver:) Hi Ben. Tatsächlich wurde in den letzten Monaten die Arbeitsweise von Vattenfall und Co. in der Öffentlichkeit immer stärker thematisiert. Infolge dessen haben wir uns einfach die Frage gestellt, ob wir so etwas weiter unterstützen wollen.

Als Familie mit zwei kleinen Kindern verbraucht ihr gezwungenermaßen mehr Strom. Greenpeace Energy hat einen vergleichsweise hohen Arbeitspreis pro Kilowattstunde. Hat das Geld bei eurer Entscheidung keine Rolle gespielt?

(Oliver:) Nein, nicht wirklich. Mit zwei Kindern muss man eh andauernd aufs Geld schauen. So sind wir im Februar statt nach Thailand in den Harz gefahren. …auch irgendwie ganz geil.

Viele Menschen fürchten beim Wechsel des Stromanbieters nervige Papierschlachten und stundenlanges Ausharren in den Warteschleifen teurer Hotlines. Welche Erfahrungen habt ihr mit Greenpeace Energy gemacht?

(Oliver:) Bis jetzt gab es keine Probleme. Das Online-Formular für den Wechsel war jedenfalls sehr kundenfreundlich.


Das Einzigartige an Greenpeace Energy ist die Gesellschaftsform: Als Genossenschaft gehört der Energieversorger derzeit rund 20.000 Genossenschaftsmitgliedern, die selbst keine Kunden sein müssen. Habt ihr Anteile an eurem Energieversorger erworben?

(Oliver:) Na, jetzt mal nicht gleich übertreiben, Ben.

Das tut keine Not, als Kunden leistet ihr bei Greenpeace Energy in jedem Fall einen wichtigen Beitrag zur Energiewende in Deutschland. Vielen Dank für deine Zeit und Hut ab vor eurer Entscheidung!


Mehr Stromwechsler auf dem Suttnerblog:
Wenn auch ihr euch für Ökostrom interessiert, findet ihr auf dem Suttnerblog einen Preisvergleich empfehlenswerter Ökostromanbieter.

Sonntag, 27. März 2011

Atomkraft ist schwarz gelb.

Können wir das bitte jedes Wochenende so machen? (Video: Campact @ YouTube)

In Berlin, Hamburg, Köln und München wurde am Samstag gegen Atomkraft demonstriert. In Baden-Württemberg heute. Herzliche Gratulation meinerseits für das hoffentlich endgülte Abschalten von Stefan Mappus.

Vattenfall Lesetage – Werbung und Wirklichkeit.

Die Vattenfall Lesetage sind, genau wie der Vattenfall Atomstrom, kein Schicksal: alternativ finden vom 6. bis 15. April unter dem Namen „Lesetage selber machen – Vattenfall Tschüss sagen!“ mehr als 60 Veranstaltungen statt.

Wie die Models, die uns dieser Tage von vielen Plakaten für die Vattenfall Lesetage angrinsen, privat über Atomstrom denken, lässt dieser Film von den Mahnwachen vorm Vattenfall Kundenzentrum erahnen:

Ohne Worte (Video: utopieTV @ YouTube)

Donnerstag, 24. März 2011

WWF Earth Hour 2011: Abschalten und umschalten!

Am 26. März um 20:30 Uhr gehen zum fünften Mal seit 2007 in über 100 Ländern die Lichter aus. Und es scheint, als bleibe die WWF Earth Hour 2011 nicht bloß ein Symbol für den Klimaschutz: Schon über 700 Menschen haben versprochen, zu Ökostrom zu wechseln. Unter allen, die es ihnen bis zum 18. April gleichtun, verlost der WWF ein Jahr Ökostrom von Lichtblick.

Statt des üblichen Drucks auf die Tränendrüse punktet der WWF Earth Hour Trailer diesmal mit Humor:


Jenseits der kreativen Mottenkiste (Video: Leo Burnett Sydney)

Diesen passenden Sendung-mit-der-Maus-Film vom WWF zum Thema Ökostrom kann ich ebenfalls empfehlen
:

Klingt einfach! Ist es auch: umschalten.wwf.de

Mittwoch, 23. März 2011

Am 26.03. in Hamburg: Abschalten mit den Sternen!

Wenn es denn Hamburger Schule sein soll, bevorzuge ich Tocotronic. Auf den Auftritt der Sterne freue ich mich trotzdem, genau wie auf die ganze Demonstration „Alle AKW abschalten!“ diesen Samstag in Hamburg, Berlin, Köln und München.

Außer den Sternen demonstrieren in Hamburg unter anderem die Ska-Punks von Rantanplan. Berlin freut sich auf das Happy-Clappy-Duo Mono und Nikitaman, Köln auf den Kuschelrock von Klee und München auf die für mich beste der Bands: The Notwist.

Aber das Wichtigste ist, dass mehr Menschen als je zuvor in Deutschland gemeinsam auf die Straße gehen werden, um ihre Verbundenheit mit dem japanischen Volk zu zeigen und den schnellstmöglichen Ausstieg aus der Atomkraft sowie den kompromisslosen Ausbau der Erneuerbaren zu fordern.

Reiht euch ein! Das Programm in eurer Stadt findet ihr bei Campact.


Immer noch keine Stars, dafür aber ganz die Alten! (Video: Die Sterne @ Myspace)

Energie für Hamburg (Video: Rantanplan @ YouTube)

In zehn Tagen haben fast 300.000 für die endgültige Abschaltung aller deutschen Atomkraftwerke unterschrieben. Ihr auch?

Freitag, 18. März 2011

Gute Gestaltung – Designer helfen Japan.

Der Blog osocio.org beschäftigt sich ausschließlich mit Werbung für gemeinnützige Organisationen und Soziales. Die Autoren haben in den vergangenen Tagen grafische Reaktionen auf die Katastrophen in Japan gesammelt. Viele Designer und Agenturen verkaufen ihre Entwürfe, um Spenden zu sammeln.

Dieses großartige Poster von Paul Vickers bekommt ihr ab einer Spende von 30 € an das Rote Kreuz und Save The Children:


42 x 59 cm, erhältlich bei Paul Vickers ab einer Spende von 30 €

Dieses wunderschöne Poster von Max Erdenberger / Wieden+Kennedy bekommt ihr ab einer Spende von 25 US-Dollar an das Rote Kreuz:


100 x 70 cm, erhältlich bei Wieden+Kennedy ab einer Spende von 25 $

Mehr gute Gestaltung bei osocio.org:
> Help Japan II
> Help Japan III

Mittwoch, 16. März 2011

Das Dumme an der Atomkraft.

Ein schlauer Film von dubistdumm.com (via http://twitter.com/naturwatt)

Dieser Film nennt viele negative Aspekte der Atomkraft. Unerwähnt bleibt, dass die Rekultivierung des letzten deutschen Abbaugebietes für Uran uns bislang 5,3 Milliarden Euro gekostet hat und noch andauert. Atomenergie macht Deutschland nicht autark. Die nötigen Rohstoffe werden in Ländern wie Niger
gefördert und zwar unter hohen Risiken für Gesundheit und Umwelt.

Mehr darüber auf dem Suttnerblog:
> Atomkraft – eine Hängemattentechnologie
> Der schmutzige Preis für saubere Kernenergie

Weiterführende Links zu den im Film genannten Informationen findet ihr auf dubistdumm.com

Dienstag, 15. März 2011

Positive Energie in Hamburg.

Die Ereignisse in Japan machen sprachlos. Gerade deshalb ist es jetzt wichtig, laut zu werden. Laut zu werden für die endgültige Abschaltung der sieben ältesten deutschen Atomkraftwerke. Laut zu werden für den Ausstieg aus der Atom- und Kohlekraft. Laut zu werden für den schnellen und kompromisslosen Ausbau der Erneuerbaren Energien. Laut zu werden für eine deutsche Marktführerschaft im Bereich der Erneuerbaren Energien. Und laut zu werden gegen die menschenverachtende Profitgier von E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall.

Hier ein ausführlicher Filmbeitrag von der gestrigen Mahnwache in Hamburg:

Vattenfall bewegt Hamburg (Film: utopieTV @ YouTube)

Montag, 14. März 2011

Frau Merkel sorgt sich um die Sicherheit.

Unterzeichnet den Campact-Appell an Frau Merkel

Die deutschen Atomkraftwerke sind sicher. Dass glaubt zumindest Frau Merkel, sonst hätte sie wohl kaum eine Laufzeitverlängerung ohne Nachrüstungen zugelassen. Wenn sie jetzt scheinbar grundlos eine
Sicherheitsprüfung ankündigt, sorgt sie sich nicht um unsere Sicherheit, sondern um die der CDU in Baden-Württemberg.

Es ist unerträglich, wie die Profitgier der Konzerne über das Wohl der Bevölkerung gestellt wird. An einem abgeschriebenen Atomkraftwerk verdienen die Betreiber pro Tag eine Million Euro. An teuren Nachrüstungen haben sie kein Interesse. Denn das Risiko eines Unfalls liegt, wie die meisten Kosten der Atomkraft, nicht bei ihnen.

  • Subventionen für die Atomindustrie bis heute: 304 Milliarden Euro. Das sind 4,3 Cent pro kWh. Wer zahlt? Wir.
  • Kosten für die Räumung des maroden Atomlagers Asse: 3,7 Milliarden Euro. Wer zahlt? Wir.
  • Geschätzte Kosten bei einem GAU: 5.470 Milliarden Euro. Versicherungssumme pro AKW: 2,5 Milliarden Euro. Wer zahlt? Wir.
(Quellen: Greenpeace, SpOn, Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges)

Bei den Landtagswahlen am 27. März ist es an der Zeit, dass endlich diejenigen bezahlen, die uns die Laufzeitverlängerung gebracht haben!

Menschenkette in Stuttgart am 12. März: 60.000 Mal „Abschalten!

Greenpeace Aktivisten auf dem AKW Neckarwestheim am 28. Februar

Freitag, 11. März 2011

Von Solarbier und Bierstrom.

So ein Blog-Post schreibt sich nicht von selbst (getrunken im Foolsgarden-Theater)

Vor einigen Wochen trank ich ein Bier
der Marke Felsenbräu und seitdem gärte es in mir, darüber zu schreiben. Denn auf der Flasche prangte ein Solarbier-Siegel. Zu Recherchezwecken gönnte ich mir einen Liter davon und dasselbe möchte ich aus folgenden Gründen auch euch empfehlen.

Während ein Liter Bier dem Körper köstliche 450 kcal spendet, kostet seine Herstellung stolze 680
kcal. Mit diesem Minusgeschäft brachten es die deutschen Brauereien 2002 auf 1,43 Millionen Tonnen CO2, was ungefähr einem kleinen Kohlekraftwerk entspricht. Ökologisch gesehen ist somit selbst Bio-Bier, wenngleich ohne Pestizide, Schwefel, synthetische Konservierungsstoffe und radioaktive Bestrahlung erzeugt, schmutzig. (Quelle: Handbuch für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten von 2004)

Gebraut mit der Kraft der Sonne.


Das von der Technischen Universität München-Weihenstephan kontrollierte Solarbier-Siegel bringt Bierfreunde dem Genuss ohne Reue einen großen Schluck näher! Anders als der Name vermuten lässt, muss Solarbier nicht komplett mit Sonnenenergie erzeugt werden. Die Brauerei Felsenbräu Thalmannsfeld, deren Produkte 2007 als erste überhaupt das Siegel erhielten, verfügt neben einer Photovoltaikanlage über ein eigenes Holzkraftwerk und spart dadurch 640 Tonnen CO2 pro Jahr. Ich finde, damit muss man anstoßen!


Gebraut mit Bierstrom.


Bislang hätte ich bei dem Wort „Bierstrom“ unweigerlich an einen goldenen Fluss aus Gerstensaft gedacht. Für die nordamerikanische Brauerei Magic Hat bedeutet „Bierstrom“ etwas anderes: Mit einem System von Purpose Energy erzeugt Magic Hat als erste Brauerei der Welt ihren Strom aus Abwasser (100.000 l / Tag) und Getreideresten (18.000 kg / Tag) und spart damit obendrein rund 200.000 $ Abwasserkosten pro Jahr.

Dabei ist Magic Hat mit 240.000 Hektolitern Jahresproduktion ein Zwerg. Heineken bringt es auf 160.000.000. Wenn bei den Niederländern nicht nur das Bier, sondern auch der Bierstrom in Strömen flösse, wäre mir das glatt eine Lokalrunde wert! (via dothegreenthing.com/blog; Quelle: 7dvt.com)


Mehr Bier auf dem Suttnerblog:
> Was ich über Bier nie wissen wollte
> Über Leichtbier und Papiercroissants

Donnerstag, 10. März 2011

Baupläne: Am Suttnerpark nichts Neues.

[update:] Die neueste Entwicklung zu diesem Thema: 
> SAGA-GWG und Quantum bauen am Suttnerpark

„Wohnen am Suttnerpark“ – unter diesem Titel plant der Bezirk Altona eine neue Bebauung des Areals zwischen Holstenstraße, Max-Brauer-Allee und Bertha-von-Suttner-Park. Wie es dort künftig aussehen soll, durften Anwohner am 4. Februar in einer Planungswerkstatt bestaunen. Die Ergebnisse dieses Workshops, der mehr einer Anhörung glich, präsentierte der Bauausschuss am 8. März der Öffentlichkeit.

Da ich nicht teilnehmen konnte, beziehe ich mich im Folgenden auf einen Bericht der Stadtteilreporter Ottensen, dessen spärlichen Informationsgehalt ich einfach mal der Veranstaltung anlaste.

Von vier auf zuvor erwähntem Workshop gezeigten Entwürfen hat eine Jury zwei ausgewählt und überarbeiten lassen. Vermutlich sind es die, denen auf der Planungswerkstatt die Gunst des Publikums gehörte; die Überarbeitung folgte hoffentlich der Kritik gegen eine siebenstöckige Bebauung.

Noch wichtiger als die Architektur des Neubaus ist vielen im Viertel jedoch seine Nutzung. Denn dass auf der ausgewiesenen Gewerbefläche größtenteils Wohnraum entstehen soll, wirft Fragen auf. Wurde ansässiges Kleingewerbe vertrieben, um lukrative Eigentumswohnungen zu schaffen?

Die Zukunft des Electrolux-Geländes bleibt unklar. Aber eines hat der große Andrang auf die Veranstaltungen des Bauausschusses gezeigt: Die Menschen wollen einen bunten Stadtteil. Ein Wohnquartier für Reiche mit Handelsketten und Systemgastronomie im Erdgeschoss passt nicht hierher.

Mittwoch, 9. März 2011

Ein Wink mit dem Link.

Ich arbeite viel für mein Geld, darum gönne ich mir damit gerne etwas. Zum Beispiel den Traum von einer besseren Welt, denn einen kleinen Teil meines Ersparten spende ich. Vergebens?

Menschen wie Bill und Melinda Gates oder Warren Buffet spenden viele Milliarden, um die Welt zu retten. Die Frage, ob meine paar Euro nicht besser in Bier und Wein angelegt wären, liegt auf der Hand.

Nun ist es so, dass kein Milliardär sein Geld den Bedürftigen direkt in die Hand drückt. Er gründet eine Stiftung, deren Vermögen teilweise aus Wertpapieren großer Konzerne besteht. Gespendet wird die Dividende.

Stellen wir uns vor, eine solche Stiftung hätte sich dem Kampf gegen AIDS verschrieben. Zugleich besäße sie, bei einem milliardenschweren Vermögen nicht ganz unwahrscheinlich, Anteile an einer Pharmafirma, die mit AIDS-Medikamenten gutes Geld macht. Und nun nähme ich zehn Euro und gäbe sie – einfach so – der Deutschen Aids-Hilfe. Welche der Spenden wäre vergebens?

Nichts läge mir ferner, als das Engagement anderer zu schmälern oder an ihrem Altruismus zu zweifeln. Aber es lohnt sich, darüber nachzudenken, ob Wohltätigkeit ein Privileg der Superreichen sein sollte. Zu denen ich im Übrigen – global betrachtet – selbst gehöre. Genau wie ihr.

Testet doch mal, wie wenige Menschen reicher sind als ihr:

> WieReichBinIch.de

Dienstag, 8. März 2011

Lesetage mit Happy End: ohne Vattenfall.

Klimaschädlichster Stromanbieter Deutschlands. Unfähiger Betreiber stillstehender Atomkraftwerke. Bauherr eines gesundheitsschädlichen Kohlekraftwerks mitten in Hamburg. Die Realität ist so übel, dass Vattenfall dreist mit dem Ökostrom anderer wirbt. Jetzt verliert der Konzern auch noch seine Lesetage.

„Lesetage selber machen – Vattenfall Tschüss sagen!“


Unter diesem
Namen finden 2011 zum ersten Mal – parallel zu den Vattenfall Lesetagen – alternative Lesetage statt. Ihr vielfältiges Programm zeigt, dass starkes privates Engagement und ein ehrenamtliches Line-up mehr wert sind als Vattenfalls Geld.

Vom Lesemarathon
zur Hafenrundfahrt, vom Klimawandel zur Stadionatmosphäre, die vielfältigen Beiträge haben eines gemeinsam: kein Greenwashing von Umweltsündern. Hier ein Auszug aus dem Programm:

Harry Rowohlt liest und erzählt

  • Mittwoch, 06. April, 20:00 Uhr
  • Übel und Gefährlich (Feldstraße 66)
Robert Brack liest aus „Blutsonntag
  • Donnerstag, 14. April, 19:00 Uhr
  • St. Pauli Kirche (Pinnasberg 80)
Christoph Nagel und Michael Pahl lesen aus „FC. St. Pauli. Das Buch.
  • Montag, 11. April, 20:30 Uhr
  • Rote Flora (Schulterblatt 71)
Offener Lesemarathon – hier kann jeder mitmachen
Alle Orte und Termine findet ihr auf dem Blog von Lesetage selber machen.

Dienstag, 1. März 2011

Falsch verbunden?

Wenn ich von guter Werbung spreche, hat das keine moralische Komponente. Der Energieriese von RWE gefällt mir per se hervorragend. Leider existiert das beworbene Produkt nicht. Wenn ich eine Werbung schlecht nenne, kann das auch eine für einen guten Zweck sein.

Der folgende WWF-Spot aus dem Hause Ogilvy & Mather Mexico ist so ein Fall. Trotz exzellenter Umsetzung kommt der Film einfach zu berechenbar daher, als dass er wirklich berühren könnte. Da wäre das Geld beim Großen Panda besser investiert gewesen:


Eine Idee am seidenen Faden (via karmakonsum.de)

Andere WWF-Kampagnen auf dem Suttnerblog:
> 2025 – An Ape Odyssey
> Panda gut – alles gut (Kommt euch die Idee bekannt vor?)