Freitag, 4. Februar 2011

Moorburgtrasse: Vattenfalls neuer alter Plan.

Im Februar 2010 hatte das Oberverwaltungsgericht Hamburg die Genehmigung der als Moorburgtrasse bekannt gewordenen Fernwärmeleitung für ungültig erklärt. Nun hat Vattenfall den Bau erneut beantragt, diesmal ist der Atom- und Kohlestromkonzern zur Beteiligung von Anwohnern und Umweltverbänden gezwungen.

Die Fernwärmetrasse wäre eine Katastrophe für den Grünzug Altona, das Ende von circa 400 Bäumen und Vattenfalls Versicherung, die Stadt Hamburg über Jahrzehnte an schmutzige Fernwärme aus dem Kohlekraftwerk Hamburg-Moorburg zu binden. Der im Bau befindliche Klimakiller steht massiv in der Kritik, da er die Umweltziele des Senats ad absurdum führt.

Neben der ursprünglich geplanten Schneise der Zerstörung schlägt Vattenfall einen Verlauf entlang der Holstenstraße vor. Auch in diesem Fall wären alleine vom Bertha von Suttnerpark (29 Bäume) bis zum Lunapark und den Sportplätzen an der Waidmannstraße (28 Bäume) mindestens 142 Bäume betroffen.

In einer Presseerklärung im Lunapark haben Vertreter von AG Lunapark, Bürgerinitiative „Moorburgtrasse stoppen!“, Hafenstrom GmbH, BUND Hamburg, Robin Wood und der Paulus Kirchengemeinde Altona gegen die Pläne Stellung bezogen:

Gemeinsam Vattenfall zu Fall bringen (Video: utopie.TV)

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1 Kommentar:

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